Ein Synthesizer von Rob Papen, der inspirierende Presets & "Erste Sahne Features" in sich vereint.
Zu Predators klangformenden Stärken zählen Preset Morphing, Intelligent Preset Variation, MIDI-/ Synth Controllable FX, Unison Detune, Chord Memory und ein ausgeklügelter Arpeggiator. Das User-Interface wurde sehr bedienungsfreundlich gestaltet, so dass annähernd jeder Parameter direkt sichtbar und editierbar ist. So ist ein Sound "der engeren Auswahl" in wenigen Minuten perfekt an den eigenen Song angepasst. Mit der rechten Maustaste lässt sich im Zweifel ein Hilfemenü für jeden Regler einblenden das Aufschluss über die jeweilige Funktion gibt.
Die Klänge sind in die Kategorien HipHop (NY, Club, DirtySouth and Gfunk) banks. Jump, hardcore, breakbeat, various trance styles, DnB banks und vieles mehr, aufgeteilt.
Last but not least …Predator enthält PredatorFX: Jetzt ist es möglich Filter, Modulationen, Effekte und Vocoder als eigenständige FX-Plugins auch im Host Sequenzer zu nutzen! Eine feine Sache.
Predator really is a swiss-army knife for making cutting-edge dance music tracks.
Compatibility Predator:
VST2.4, AU, RTAS (OS-X only) plug-in synthesizer and FXsynthesizer for PC (WinXP) and Mac (included IntelMac)
| Musikmesse 2008 Video | |
PC
Mac
Produkt Aktivierung:
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Nach Albino und Blue schickt Rob Papens Inspiration-Soundware-Schmiede nun ein Raubtier in die freie Wildbahn.
Klangfutter
Die OSCs greifen auf 128 Wellenformen zurück. Zur Auswahl stehen die üblichen Standards, aber auch spektrale und additive Grundklänge sowie aus zwei Wellenformen zusammengesetzte Hybride. Der Clou: Mittels des Symetry-Reglers lässt sich die Form der Schwingungen verbiegen. Schon ein obertonloser Sinus entwickelt so deutliche spektrale Anteile, die wie Filtersweeps klingen können. Über den PWM-Regler lässt sich diese "Wellen-Formgebung" mittels eines eigenen LFO oder einer anderen zugewiesenen Modulationsquelle wie z.B. Hüllkurven, Arpeggiator oder MIDI-CCs steuern. Die wunderbaren spektralen Verläufe, die bereits die gängige Pulsweitenmodulation eines Rechtecks erzeugt, entwickeln mit den Wellenformen des Predator ganz neue Charaktere. Die Stimmung der Oszillatoren reicht bis fast hinab in LFO-Bereiche. Für jeden der drei OSCs lässt sich das Frequency-Tracking deaktivieren, was spezielle Ringmodulator-, Sync- oder FM-Sounds hervorbringt. Mittels Spread-Regler erzeugt ein Oszillator den Sound mehrerer OSCs, die leicht gegeneinander verstimmt sind - so lassen sich fette Supersaw-Sounds erzeugen. Zusätzlich ist jedem OSC ein Sub-Oszillator zur Seite gestellt, der ein um eine Oktave tiefer liegendes Rechtecksignal beisteuert. Der ins Filter gespeiste Signalanteil lässt sich für jeden OSC individuell regeln. Damit OSC 1 und 2 als reine Modulatoren für FM- oder Ringmodulator-Sounds genutzt werden können, lassen sich deren Ausgänge am Filtereingang abschalten; ihre Volume-Regler bestimmen dann lediglich die Modulations-Intensität. Pro Oszillator kann man sich zwischen FM- und Ringmodulation entscheiden. Dabei kann OSC 2 nur von OSC 1 moduliert werden, OSC 3 hat Zugriff auf OSC 1 und OSC 2. Natürlich sind auch Sync-Sounds möglich - OSC 2 und 3 lassen sich individuell von OSC 1 synchronisieren.
Der bestens ausgestattete Arpeggiator ist eher ein Sequenzer und liefert für die bis zu 16 Steps Tonhöhen-, Velocity- und Controller-Werte. Die Steps können einzeln aktiviert
und übergebunden werden, Slide ist pro Step verfügbar. Der Arpeggiator überstreicht vier Oktaven und beherrscht auch ungewöhnlichere Verlaufsformen. Mit Effekten ist der Predator bestens bestückt. Neben Brot- und-Butter, wie gut klingendem Hall und Chorus /Phraser/ Flanger-Effekten, gibt es auch exotischere Leckereien wie etwa WahWah-Delay und Vocoder. Für gezielte Zerstörung sorgen Waveshaper, Amp-Simulation, LoFi, Gator und Distortion, während Autopan, Ensemble und Widener das Stereobild beleben. Alle Effekte sind umfangreich genug parametrisiert, um vielfältige Charaktere hervorzubringen. Jeder der Effektparameter lässt sich auch modulieren, es stehen aber nur zwei Modulations- verknüpfungen für alle drei Effekteinheiten zur Verfügung.
Großes Potenzial steckt in der Effektsektion, den Modulations- möglichkeiten und dem Arpeggiator.
Fazit:
Rop Papen und das Team von ConcreteFX haben ein potentes Raubtier in die freie Wildbahn entlassen, das im Revier der virtuellen Klangerzeuger sein Territorium erobern wird. Kleinere Ungereimtheiten, wie die fehlende Fade-Fuktion oder der fragliche Host-Sync-Button, sollten mit dem nächsten Update behoben sein. Übersichtlich strukturiert legt das Predator-Konzept besonders Einsteigern keine unnötigen Hürden in den Weg. Papens stilsichere Steilvorlagen liefern hervorragende Grundklänge für die eingangs
beschriebenen Genres, die sich im Handumdrehen individualisieren lassen - und für eigene Klangforschungen ist der flexibel parametrisierte Synth ebenfalls bestens gerüstet. Testbericht : Rob Papen Predator Sound & Recording 09/07 Nach Albino und Blue schickt Rob Papens Inspiration-Soundware-Schmiede nun ein Raubtier in die freie Wildbahn.
Klangfutter
Die OSCs greifen auf 128 Wellenformen zurück. Zur Auswahl stehen die üblichen Standards, aber auch spektrale und additive Grundklänge sowie aus zwei Wellenformen zusammengesetzte Hybride. Der Clou: Mittels des Symetry-Reglers lässt sich die Form der Schweingungen verbeigen. Schon ein obertonloser Sinus entwickelt so deutliche spektrale Anteile, die wie Filtersweeps klingen können. Über den PWM-Regler lässt sich diese "Wellen-Formgebung" mittels eines eigenen LFO oder einer anderen zugewiesenen Modulationsquelle wie z.B. Hüllkurven, Arpeggiator oder MIDI-CCs steuern. Die wunderbaren spektralen Verläufe, die bereits die gängige Pulsweitenmodulation eines Rechtecks erzeugt, entwickeln mit den Wellenformen des Predator ganz neue Charaktere. Die Stimmung der Oszillatoren reicht bis fast hinab in LFO-Bereiche. Für jeden der drei OSCs lässt sich das Frequency-Tracking deaktivieren, was spezielle Ringmodulator-, Sync- oder FM-Sounds hervorbringt. Mittels Spread-Regler erzeugt ein Oszillator den Sound mehrerer OSCs, die leicht gegeneinander verstimmt sind - so lassen sich fette Supersaw-Sounds erzeugen. Zusätzlich ist jedem OSC ein Sub-Oszillator zur Seite gestellt, der ein um eine Oktave tiefer liegendes Rechtecksignal beisteuert. Der ins Filter gespeiste Signalanteil lässt sich für jeden OSC individuell regeln. Damit OSC 1 und 2 als reine Modulatoren für FM- oder Ringmodulator-Sounds genutzt werden können, lassen sich deren Ausgänge am Filtereingang abschalten; ihre Volume-Regler bestimmen dann lediglich die Modulations-Intensität. Pro Oszillator kann man sich zwischen FM- und Ringmodulation entscheiden. Dabei kann OSC 2 nur von OSC 1 moduliert werden, OSC 3 hat Zugriff auf OSC 1 und OSC 2. Natürlich sind auch Sync-Sounds möglich - OSC 2 und 3 lassen sich individuell von OSC 1 synchronisieren.
Der bestens ausgestattete Arpeggiator ist eher ein Sequenzer und liefert für die bis zu 16 Steps Tonhöhen-, Velocity- und Controller-Werte. Die Steps können einzeln aktiviert
und übergebunden werden, Slide ist pro Step verfügbar. Der Arpeggiator überstreicht vier Oktaven und beherrscht auch ungewöhnlichere Verlaufsformen. Mit Effekten ist der Predator bestens bestückt. Neben Brot- und-Butter, wie gut klingendem Hall und Chorus /Phraser/ Flanger-Effekten, gibt es auch exotischere Leckereien wie etwa WahWah-Delay und Vocoder. Für gezielte Zerstörung sorgen Waveshaper, Amp-Simulation, LoFi, Gator und Distortion, während Autopan, Ensemble und Widener das Stereobild beleben. Alle Effekte sind umfangreich genug parametrisiert, um vielfältige Charaktere hervorzubringen. Jeder der Effektparameter lässt sich auch modulieren, es stehen aber nur zwei Modulations- verknüpfungen für alle drei Effekteinheiten zur Verfügung.
Großes Potenzial steckt in der Effektsektion, den Modulations- möglichkeiten und dem Arpeggiator.
Fazit:
Rop Papen und das Team von ConcreteFX haben ein potentes Raubtier in die freie Wildbahn entlassen, das im Revier der virtuellen Klangerzeuger sein Territorium erobern wird. Kleinere Ungereimtheiten, wie die fehlende Fade-Fuktion oder der fragliche Host-Sync-Button, sollten mit dem nächsten Update behoben sein. Übersichtlich strukturiert legt das Predator-Konzept besonders Einsteigern keine unnötigen Hürden in den Weg. Papens stilsichere Steilvorlagen liefern hervorragende Grundklänge für die eingangs
beschriebenen Genres, die sich im Handumdrehen individualisieren lassen - und für eigene Klangforschungen ist der flexibel parametrisierte Synth ebenfalls bestens gerüstet.








