
SYMPHOBIA - keine Sampling Library im traditionell orchestralen Sinn.
Die Entwickler der True Strike Serie und der "Sam Orchestral Brass" haben bei "Symphobia" die Palette an orchestralen Sounds erneut erheblich erweitert. Symphobia bietet einen völlig neuen Ansatz zur Erstellung orchestraler Sätze durch den Einsatz ausdrucksstarker Ensemble Multi Samples die mit cinematischen Effekten zu einer ausserordentlich umfangreichen Sammlung an Kombinationen und Spielweisen zusammengefasst wurden.
Key Features
- Live Aufnahmen eines Symphonie Orchesters in einer wunderschönen Konzerthalle
- Riesige Auswahl an Orchesterclustern, Orchesterfragmenten und inspirierende Orchester-Filmeffekte.
- Viele - speziell für filmmusikalische Effekte gedachte - Instrumente inklusive der Dystopia II und ethnischen Flötenphrasen.
- Aufgenommen in zwei Mikrofon-Positionen: Konzert-Bühne und nah mikrofoniert.
- Die Orchestersektionen wurden als Ensembles mit ihrem kompletten Tonumfang und aus ihrer Sitzposition heraus gesampelt.
- Das speziell programmierte Kontaktskript bietet Repetitionen, Legato, Oktaver und vieles mehr.
- Ca. 19 GB / 44 KHz / 24-Bit Kontakt Player wird mitgeliefert.
CINEMATIC ENSEMBLES
SYMPHOBIA - keine Sampling Library im traditionell orchestralen Sinn.
Anstatt den Focus auf individuell multigesampelte Solo-Instrumente zu setzen, bietet SYMPHOBIA Ensemble Multi-Samples mit einer großen Auswahl an Orchestrationen und Artikulationen.
Diese - mit zwei Händen live spielbaren(!) - Ensembles liegen sowohl für jede einzelne Sektion, wie auch als komplette Orchester-Kombinationen vor.
Der Grund dafür ist simpel: echt klingts halt immer noch besser.
Eine Staccato Note von Violinen, Violas, Hörnern und Trompeten gemeinsam gespielt und von ihrer korrekten Bühnenposition aus aufgezeichnet, binden einfach besser als ein Mix aus individuellen Sampleinstrumenten.
Das macht SYMPHOBIA zum idealen Werkzeug für große orchestrale Arrangements und Orchestrationen. Zusätzlich wurden eine große Anzahl individueller Spielweisen beigelegt wie zB. Flageoletts der Violin Sektion oder Horn Marcatos.
CINEMATIC EFFECTS
Die Ensemble Sounds sind die eine Hälfte der SYMPHOBIA. In der anderen Hälfte dreht sich alles um die Cinematic Effects - also um Orchester-Effekte, die man so nicht mit herkömmlichen Multisamples erzielen kann.
Wie die Ensemble Sounds liegen auch die Effekte in verschiedenen Orchestrierungen vor, jeweils von den passenden Sektionen eines Orchesters gespielt. Sie finden sowohl Violin Glissandi, als auch Orchester Rips und Stabs - also kurze Einwürfe, und klangvolle Soundgebilde. Jeder Effekt liegt in mehreren Varianten oder Artikulationen vor.
Video Demos
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Video:Musikmesse 2009 - 1 |
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Video:Musikmesse 2009 - 2 |
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Mehr Infos
Programm ListeArtikulationen ListeUser InterfaceSystemanforderungen
Dieses Produkt wird mit dem NI Kontakt Player 3 ausgeliefert!
PC
- Pentium oder Athlon 1.4 GHz
- Windows XP or Windows Vista
- 2 Gb Ram
Mac
- G4 1.4 GHz or Intel® Core™ Duo 1.66 GHz
- OS 10.4.x
- 2 Gb Ram
für alle
- 300 MB freier Festplattenspeicher zur Player Installation
- zusätzlicher Festplattenspeicher entsprechend der Library Grösse
- DVD Laufwerk
Sie können diese Library mit dem kostenlosen NI Kontakt Player 4 (oder höher) betreiben:
Download free Kontakt Player Windows (362MB)
Download free Kontakt Player Mac INTEL (458MB)
Support-Hinweis
Native Instruments bietet Registrierungs- und Aktivierungs-Support für KONTAKT PLAYER Produkte. Der technische Support wird von den Herstellern der jeweiligen Libraries übernommen.
Produkt Aktivierung:
Zur Autorisierung / Aktivierung des Produktes benötigen Sie eine Internet Verbindung auf einem beliebigen Computer (Challenge/Response)
Sonic ControlMusic Tech Magazine UKSoundOnSoundAmazona.de 21.07.2010Sound & Recording 04/2009KEYS 11/2008"Symphobia is a great breakthrough and one that should be enormously helpful to composers for quite a while."
"If you´re looking to supercharge your existing orchestral palette and you can afford it, Symphobia will not disappoint."
"This is a major release, packed with top-notch multisamples, effects and noises that could successfully underscore any on-screen event, from a minor traffic collision to the destruction of the universe. Symphobia screams ´cinematic´." 5/5
Testbericht für Project SAM Symphobia bei www.amazona.de
Testauszug:
Fazit
Das Konzept geht auf! Symphobia ist für mich ein Volltreffer und kann sowohl als alleinstehendes Produkt, sowie als eine fantastische Ergänzung zu bereits bestehenden Orchester-Librarys angesehen und problemlos eingesetzt werden.
ganzer Test

Irdisches
Um auf die Schnelle überzeugende Ensembles herzubekommen, unterteilt Symphobia den Content nicht in frei kombinierbare Instrumentengruppen. Stattdessen wurden über alle Tonlagen alle Instrumente gemeinsam gesampelt. Ganz unten auf dem Keyboard findet man also nur die Kontrabässe, Tuba und Fagotte/Bassklarinetten, nicht aber Violinen, Trompeten oder Querflöten. Da sich die möglichen Tonhöhen der Mitglieder teilweise überlappen, spielen an diesen Schnittstellen eben zwei oder mehr Instrumente. Das Handbuch gibt darüber grafisch Auskunft. So lädt man in Symphobia die Artikulationen nicht einzeln für Violinen oder Celli, sondern immer gemeinsam für das ganze Ensemble. Somit erhält man beim Spielen einen perfekten Ensemble-Klang, der nicht manuell geschichtet und angepasst werden muss. Will man es dann doch druckvoller und direkter haben, wählt man die
Close-Mikrofonierung, die genau die gleichen Artikulationen bietet. So kommen beispielsweise Bässe und Celli „right in your face“ und wirken höchst bedrohlich. All das gilt natürlich für Blech und Holz genauso: Mächtige Posaunen und schmetternde Trompeten untermalen bildgewaltige Helden-Epen, Oboen, Klarinetten und Fagotte liefern den nötigen Schwermut oder die Spannung inmitten der Zombie-Horde. Diese Klangästhetik kennt man von den populären Zimmer/Powell/Newton-Howard-Soundtracks.
Außerirdisches
Neben den chromatisch spielbaren Instrumenten liefert Symphobia auch Werkzeuge zur Vertonung von Horrorszenarien: Hits, Rips und Textures nennt sich das dann. Diese Programs enthalten schräge, düstere oder schreiende Combisounds, die ein Orchester in Stunden höchster Verzweflung von sich gibt. Kreischende Streicher, brüllende Posaunen und untenherum oftmals ein tiefer Pianoton helfen beim Erschrecken der Zuschauer. Die längeren Samples eignen sich auch bestens für Trailer oder herannahendes Übel: Über mehrere Sekunden fiepen sich die Streicher in ungeahnte Höhen und gipfeln in wüsten Clustern, die das blutige Ende des Leinwand-Blondchens untermalen.
Fazit
Was bekommt man also für immerhin knapp 1.200 Euro? Auf jeden Fall einen hervorragenden Orchestersound in zwei grundlegenden Mikrofonierungen. Dass Symphobia fast komplett auf Einzelinstrumente verzichtet, muss aber klar sein: Die 18 GB rekrutieren sich aus allem, was ein großes Orchester gemeinsam drauf hat. Klanglich spielt die Library da ganz vorne mit und bringt dem unter Zeitdruck stehenden Komponisten den großen Hollywood-Sound für ebensolche Soundtracks, sowohl mit den Ensembles als auch mit den wirklich guten Atmos und Effekten, die sich weit weniger schnell abnutzen, als man so meinen möchte. Ein Wermutstropfen ist lediglich die magere Percussion-Abteilung, wo die Konkurrenz für weniger Geld mehr zu bieten hat.
Testbericht :
Symphobia
Sound & Recording Ausgabe April 2009
Irdisches
Um auf die Schnelle überzeugende Ensembles herzubekommen, unterteilt Symphobia den Content nicht in frei kombinierbare Instrumentengruppen. Stattdessen wurden über alle Tonlagen alle Instrumente gemeinsam gesampelt. Ganz unten auf dem Keyboard findet man also nur die Kontrabässe, Tuba und Fagotte/Bassklarinetten, nicht aber Violinen, Trompeten oder Querflöten. Da sich die möglichen Tonhöhen der Mitglieder teilweise überlappen, spielen an diesen Schnittstellen eben zwei oder mehr Instrumente. Das Handbuch gibt darüber grafisch Auskunft. So lädt man in Symphobia die Artikulationen nicht einzeln für Violinen oder Celli, sondern immer gemeinsam für das ganze Ensemble. Somit erhält man beim Spielen einen perfekten Ensemble-Klang, der nicht manuell geschichtet und angepasst werden muss. Will man es dann doch druckvoller und direkter haben, wählt man die
Close-Mikrofonierung, die genau die gleichen Artikulationen bietet. So kommen beispielsweise Bässe und Celli „right in your face“ und wirken höchst bedrohlich. All das gilt natürlich für Blech und Holz genauso: Mächtige Posaunen und schmetternde Trompeten untermalen bildgewaltige Helden-Epen, Oboen, Klarinetten und Fagotte liefern den nötigen Schwermut oder die Spannung inmitten der Zombie-Horde. Diese Klangästhetik kennt man von den populären Zimmer/Powell/Newton-Howard-Soundtracks.
Außerirdisches
Neben den chromatisch spielbaren Instrumenten liefert Symphobia auch Werkzeuge zur Vertonung von Horrorszenarien: Hits, Rips und Textures nennt sich das dann. Diese Programs enthalten schräge, düstere oder schreiende Combisounds, die ein Orchester in Stunden höchster Verzweflung von sich gibt. Kreischende Streicher, brüllende Posaunen und untenherum oftmals ein tiefer Pianoton helfen beim Erschrecken der Zuschauer. Die längeren Samples eignen sich auch bestens für Trailer oder herannahendes Übel: Über mehrere Sekunden fiepen sich die Streicher in ungeahnte Höhen und gipfeln in wüsten Clustern, die das blutige Ende des Leinwand-Blondchens untermalen.
Fazit
Was bekommt man also für immerhin knapp 1.200 Euro? Auf jeden Fall einen hervorragenden Orchestersound in zwei grundlegenden Mikrofonierungen. Dass Symphobia fast komplett auf Einzelinstrumente verzichtet, muss aber klar sein: Die 18 GB rekrutieren sich aus allem, was ein großes Orchester gemeinsam drauf hat. Klanglich spielt die Library da ganz vorne mit und bringt dem unter Zeitdruck stehenden Komponisten den großen Hollywood-Sound für ebensolche Soundtracks, sowohl mit den Ensembles als auch mit den wirklich guten Atmos und Effekten, die sich weit weniger schnell abnutzen, als man so meinen möchte. Ein Wermutstropfen ist lediglich die magere Percussion-Abteilung, wo die Konkurrenz für weniger Geld mehr zu bieten hat.
Alles in allem bleibt Project Sam seinem Slogan „Cinematic Sampling“ in ganzer Linie treu und Symphobia richtet sich klar an Film- oder Game-Komponisten, die schon eine Standard-Orchesterlibrary besitzen und ihre Palette um bisher ungehörte Sounds und Klangfarben erweitern wollen. Solo- Instrumente und reine Instrumentengruppen sucht man vergebens, aber das bieten genug andere gute Libraries, deren Möglichkeiten man mit Symphobia um ein Vielfaches erweitern kann. Auf Percussion-Samples wird – abgesehen von ein paar Toms und der Gran Cassa – verzichtet, dafür bieten sich die Spezialisten der True Strike Serie an. Die Kombinationssounds von Symphobia ermöglichen ein natürlicheres Mischverhältnis als man es bei der Schichtung von Einzelsounds erreichen kann und haben im Klang eine sehr lebendige Emotionalität. Die Effektsounds sind schön schaurig bis aggressiv und durch die Alternativen bleibt das Gefühl aus, daß man nur mal eben ein Sample abgefeuert hat, wenn man einen Effekt zweimal hintereinander benutzen will.
Kleinere technische Fehler in der Programmierung, wie Lautstärkenunterschiede bei manchen Repetitionen oder die beiden falsch belegten Töne Eb2 und E2 im Patch 21 STR LOW SUSTAIN S, wo plötzlich Bläser dabei sind, sollten noch durch ein Library-Update ausgebessert werden.
Besonders hervorzuheben sind die Streicher, die einfach phantastisch klingen. Der Sound ist alles andere als klinisch und glatt, sondern warm und echt.
Diese Library hat einen stolzen Preis, doch der Klang der Streicher allein entschädigt dafür, und diese könnten auch in Pop-Produktionen ihren Platz finden. Das lange Warten auf Streicher von Project Sam hat sich gelohnt und es bleibt zu wünschen, dass in dieser Qualität auch noch die einzelnen Instrumentengruppen folgen (nur Geigen, nur Bratschen, etc.), um damit den Orchestral Brass ein würdiges Pendant zu geben. Lobend zu erwähnen ist die umfangreiche Dokumentation, in der jeder Patch genau erklärt wird und es auch eine grafische Übersicht der Tastaturbelegung, sowie der Überlappungen der Instrumentengruppen gibt. Während ältere Libraries von Project Sam noch als Multiformats-Disk erschienen sind, schwenkt man nun ganz auf das Kontakt-Format um und es wurde auch schon eine Neuauflage der Orchestral Brass in diesem Format angekündigt. Damit sollte die Investition bis auf weiteres zukunftssicher sein und man kann davon ausgehen, die Sounds dieser fantastischen Library demnächst und noch lange in vielen TV- und Game-Musiken zu hören.
…
Andreas Moisa und Philipp E. Kümpel
Testbericht:
Symphobia
Keys Ausgabe November 2008
Alles in allem bleibt Project Sam seinem Slogan „Cinematic Sampling“ in ganzer Linie treu und Symphobia richtet sich klar an Film- oder Game-Komponisten, die schon eine Standard-Orchesterlibrary besitzen und ihre Palette um bisher ungehörte Sounds und Klangfarben erweitern wollen. Solo- Instrumente und reine Instrumentengruppen sucht man vergebens, aber das bieten genug andere gute Libraries, deren Möglichkeiten man mit Symphobia um ein Vielfaches erweitern kann. Auf Percussion-Samples wird – abgesehen von ein paar Toms und der Gran Cassa – verzichtet, dafür bieten sich die Spezialisten der True Strike Serie an. Die Kombinationssounds von Symphobia ermöglichen ein natürlicheres Mischverhältnis als man es bei der Schichtung von Einzelsounds erreichen kann und haben im Klang eine sehr lebendige Emotionalität. Die Effektsounds sind schön schaurig bis aggressiv und durch die Alternativen bleibt das Gefühl aus, daß man nur mal eben ein Sample abgefeuert hat, wenn man einen Effekt zweimal hintereinander benutzen will.
Kleinere technische Fehler in der Programmierung, wie Lautstärkenunterschiede bei manchen Repetitionen oder die beiden falsch belegten Töne Eb2 und E2 im Patch 21 STR LOW SUSTAIN S, wo plötzlich Bläser dabei sind, sollten noch durch ein Library-Update ausgebessert werden.
Besonders hervorzuheben sind die Streicher, die einfach phantastisch klingen. Der Sound ist alles andere als klinisch und glatt, sondern warm und echt.
Diese Library hat einen stolzen Preis, doch der Klang der Streicher allein entschädigt dafür, und diese könnten auch in Pop-Produktionen ihren Platz finden. Das lange Warten auf Streicher von Project Sam hat sich gelohnt und es bleibt zu wünschen, dass in dieser Qualität auch noch die einzelnen Instrumentengruppen folgen (nur Geigen, nur Bratschen, etc.), um damit den Orchestral Brass ein würdiges Pendant zu geben. Lobend zu erwähnen ist die umfangreiche Dokumentation, in der jeder Patch genau erklärt wird und es auch eine grafische Übersicht der Tastaturbelegung, sowie der Überlappungen der Instrumentengruppen gibt. Während ältere Libraries von Project Sam noch als Multiformats-Disk erschienen sind, schwenkt man nun ganz auf das Kontakt-Format um und es wurde auch schon eine Neuauflage der Orchestral Brass in diesem Format angekündigt. Damit sollte die Investition bis auf weiteres zukunftssicher sein und man kann davon ausgehen, die Sounds dieser fantastischen Library demnächst und noch lange in vielen TV- und Game-Musiken zu hören.
…
Andreas Moisa und Philipp E. Kümpel