Die Neuauflage der legendären Complete Classical Collection im Kontakt Player 2 Format mit erheblich erweiterter Programmierung.
Filmmusik? Pop-Produktion? Klassische Arrangements? Wann immer authentische Orchester-Kompositionen oder orchestrale Klanggebilde gefragt sind, mit Complete Classical Collection Second Edition liegen sie goldrichtig.
Neu in der Kontakt 2 Version:
Komplett überarbeitetes, Skript basierendes User-Interface mit der Möglichkeit, alle wichtigen Parameter über das neue Automation-User Interface zu steuern. Eine Synthese-Einheit mit Filter, LFO und Effekt-Sektion steht zur Verfügung. Mit der Time-Machine lassen sich Geschwindigkeit, Tonhöhe und Länge von Loops oder Teile davon beliebig variieren. Instrumente lassen sich nun mit dem Breath-Controller oder beliebigen anderen Controllern beliebig steuern. Die neue Dual-Harmonize Funktion ermöglicht es, jegliche gewünschte Intervall Kombination zu kreieren. Zusammen mit der Microtune-Funktion lassen sich ganz einfach arabische, orientalische oder andere exotische Tunings erzeugen. Die Humanize-Funktion lässt jeden neu angespielten Ton minimal anders erklingen. Die neue Legato-Funktion lässt Legato-Passagen wesentlich natürlicher klingen, während die Attack-Funktion natürlichere Übergänge zwischen Staccato- und Sustain-Noten schafft.
Das komplette Schaffen Peter Siedlaczek´s in einem PlugIn! Das komplette Advanced Orchestra, die kompletten Classical Choirs, die Orchestral Colours, die kompletten Smart Violins und das komplette Total Piano, wurden für den NI Kontakt 2 Player neu aufbereitet und zu einem Klassik-Komplett-Paket geschnürt.
Inhalt:
- String Ensembles: 14 Violinen, 10 Violas, 8 Celli, 6 Bässe.
- Solo Strings: Violinen, Violas, Celli.
- Woodwinds: 3 Flöten, Solo Flöte, Alto Flöte, Piccolo Flöte, Oboe, English Horn, 3 Clarinetten, Bass Clarinette, Fagott.
- Brass & Effects: Trompete, Solo Trompete, Piccolo Trompete, 3 Posaunen, Solo Posaune, 4 French Horns, Solo French Horn, Tuba.
- Percussion & Harp: Cymbals, Timpani, Gran Cassa, Snare, Tamtam, Gongs, Vibraphone, Marimba, Xylophone, Tubular Bells, Harp, Harp.
- Chor, Männer und Frauen, multigesampelte Ahh, Ohh, Rrr, Vocal Effekte (Cluster, Vibrato, Glissando).
- Orchestrale Klangelemente (3-7 Sekunden lang) von Peter Siedlaczek. Von Pop bis Filmvertonung. Orchestrale Phrasen, Effekte, Finals, Hits.
- Piano- und Klaviereffekte. Handfeste Klavier- und Flügel-Sounds, andererseits manipulierte Klavierklänge wie man sie noch nicht gehört hat.
- "Smart Violins" Realistische Melodiephrasen, Läufe und Licks! 16 köpfiges Violinenensemble.
*SuperBundle: Complete Classical Orchester 2nd Edition & String Essentials 2nd Edition
Unsere zwei Standard Orchester Collections zum Bundlepreis und kräftig sparen!
Diese beiden Libraries von Peter Siedlaczek ergänzen sich optimal und sind zusammen die ultimative Komplettlösung in dieser Preisklasse.
**Upgrade von "Advanced Orchestra"
Besitzer einer beliebigen Advanced Orchestra Version (AKAI, EMU, GigaSampler, EXS/HALion) sind zu diesem günstigen Upgrade berechtigt. Bitte halten Sie bei der Bestellung Ihre original CD/DVD bereit und tragen Sie im Warenkorb die aufgedruckte Best Service Produktnummer (BS-XXX) in das Mitteilungsfeld ein.
Mehr Infos
User InterfaceManualSystemanforderung
Dieses Produkt wird mit dem NI Kontakt Player 2 ausgeliefert!
Minimum:
- Windows XP/ Vista, Pentium 4/ Athlon, Single 2,8 GHz, Dual Core CPU mit mehr als 1.6 GHz pro Kern
- Mac OSX 10.4 oder höher, G5 1 GHz oder Intel Core Duo1.66, 1 GB Ram
Optimal:
- Windows XP/ Vista, Pentium 4/ Athlon, Quad Core CPU mit mehr als 1.8 GHz pro Kern
- Mac OSX 10.4 oder höher, alle Intel Macs G5, 2GB Ram
Ausreichend freien Platz auf der Festplatte - abhängig von der jeweiligen Library.
Sie können diese Library mit dem kostenlosen NI Kontakt Player 4 (oder höher) betreiben, der zu allen aktuellen Betriebssystemen auf Mac & PC kompatibel ist.
Download free Kontakt Player Windows (362MB)
Download free Kontakt Player Mac INTEL (458MB)
Support-Hinweis
Native Instruments bietet Registrierungs- und Aktivierungs-Support für KONTAKT PLAYER Produkte. Der technische Support wird von den Herstellern der jeweiligen Libraries übernommen.
Produkt Aktivierung:
Zur Autorisierung / Aktivierung des Produktes benötigen Sie eine Internet Verbindung auf einem beliebigen Computer (Challenge/Response)
Computer Music 09/2008Beat 04/08Sound & Recording 6/2006PC & Musik 3/2006This 11GB library from sampling legend Peter Siedlaczek is made up of a number of previous titles, some of which date back as far as the early90s. The move to the Kontakt Player 2 engine makes these patches more usable, though, adding new features like pitch/time manipulation.
The Advanced Orchestra section comprises a plethora of instruments with keyswitched articulations, trills, crescendos and so on. Classical Choir
provides ‘oohs’, ‘aahs’ and some less common vocal tones, while Total Piano includes typical and prepared instruments. Smart Violins has loads of
phrases, run and even ‘disco licks’, and Orchestral Colours features orchestral phrases, finales, cadences and hits. As an all-round solution, this is
excellent. It’s good value and not too resource-heavy either.
Rating: 9/10
Review :
Complete Classical Collection 2
Computer Music – September 2008
This 11GB library from sampling legend Peter Siedlaczek is made up of a number of previous titles, some of which date back as far as the early 90s. The move to the Kontakt Player 2 engine makes these patches more usable, though, adding new features like pitch/time manipulation.
The Advanced Orchestra section comprises a plethora of instruments with keyswitched articulations, trills, crescendos and so on. Classical Choir
provides ‘oohs’, ‘aahs’ and some less common vocal tones, while Total Piano includes typical and prepared instruments. Smart Violins has loads of
phrases, run and even ‘disco licks’, and Orchestral Colours features orchestral phrases, finales, cadences and hits. As an all-round solution, this is
excellent. It’s good value and not too resource-heavy either.
Rating: 9/10
Bereits vor über zehn Jahren konnte Peter Siedlaczek mit seinen Sample-CDs Maßstäbe im Bereich der
Orchester- Samplebibliotheken setzen. Nun präsentiert Best Service die legendäre "Complete Classical Collection" im neuen Gewand. Bei der neuen Umsetzung wurden die Möglichkeiten des
Kontakt-2 -Players effektiv eingesetzt, um die Instrumente noch authentischer spielbar zu machen. Über "Key Switches" kann der Benutzer zwischen den verschiedenen Artikulationen
umschalten, es gibt einen Legatomodus für authentische entsprechende Passagen sowie eine "Attack"-Funktion für natürlichere Übergänge zwischen Staccato- und
Sustainnoten. Außerdem beherbergt die Kontakt-2-Player-Bedienoberfläche die "Dual Harmonize"-Funktion, mit der sich Intervallkombinationen erzeugen lassen,
eine "Humanize"-Funktion für realistische Klangvariationen sowie eine "Microtune"-Funktion für exotische Stimmungen. Doch nun zum Inhalt: Die rund 12 GB
umfassende "Complete Classical Collection 2nd Edition" beinhaltet verschiedene Streicherensembles und Solostreicher, eine große Auswahl an Holz- und
Blechbläsern, diverse Percussion-Instrumente und eine Harfe, einen Frauen- und einen Männerchor sowie Klavierklänge, darunter auch Samples eines manipulierten
Klaviers. Abgerundet wird diese Grundausstattung durch drei bis sieben Sekunden lange orchestrale Klangelemente, darunter orchestrale Phrasen, Effekte und Hits
sowie die "Smart Violins" mit realistischen Melodiephrasen, Läufen und Licks.
Fazit:
Die zweite Edition der "Complete Classical Collection" hält, was sie verspricht: Der Käufer erhält ein komplettes Symphonieorchester als Plug-In, das sich sowohl für
klassische Arrangements, als auch für Filmmusik und Popproduktionen eignet. Die Samples klingen sehr gut, und auch in Puncto Spielbarkeit zeigt sich die
vergleichsweise preisgünstige Bibliothek auf der Höhe der Zeit. Besonders hervorzuheben sind die äußerst dynamisch und ausdrucksstark spielbaren Streicher.
Testbericht :
Complete Classical Collection 2nd Edition
Beat 04/08
Bereits vor über zehn Jahren konnte Peter Siedlaczek mit seinen Sample-CDs Maßstäbe im Bereich der
Orchester- Samplebibliotheken setzen. Nun präsentiert Best Service die legendäre "Complete Classical Collection" im neuen Gewand. Bei der neuen Umsetzung wurden die Möglichkeiten des
Kontakt-2 -Players effektiv eingesetzt, um die Instrumente noch authentischer spielbar zu machen. Über "Key Switches" kann der Benutzer zwischen den verschiedenen Artikulationen
umschalten, es gibt einen Legatomodus für authentische entsprechende Passagen sowie eine "Attack"-Funktion für natürlichere Übergänge zwischen Staccato- und
Sustainnoten. Außerdem beherbergt die Kontakt-2-Player-Bedienoberfläche die "Dual Harmonize"-Funktion, mit der sich Intervallkombinationen erzeugen lassen,
eine "Humanize"-Funktion für realistische Klangvariationen sowie eine "Microtune"-Funktion für exotische Stimmungen. Doch nun zum Inhalt: Die rund 12 GB
umfassende "Complete Classical Collection 2nd Edition" beinhaltet verschiedene Streicherensembles und Solostreicher, eine große Auswahl an Holz- und
Blechbläsern, diverse Percussion-Instrumente und eine Harfe, einen Frauen- und einen Männerchor sowie Klavierklänge, darunter auch Samples eines manipulierten
Klaviers. Abgerundet wird diese Grundausstattung durch drei bis sieben Sekunden lange orchestrale Klangelemente, darunter orchestrale Phrasen, Effekte und Hits
sowie die "Smart Violins" mit realistischen Melodiephrasen, Läufen und Licks.
Fazit:
Die zweite Edition der "Complete Classical Collection" hält, was sie verspricht: Der Käufer erhält ein komplettes Symphonieorchester als Plug-In, das sich sowohl für
klassische Arrangements, als auch für Filmmusik und Popproduktionen eignet. Die Samples klingen sehr gut, und auch in Puncto Spielbarkeit zeigt sich die
vergleichsweise preisgünstige Bibliothek auf der Höhe der Zeit. Besonders hervorzuheben sind die äußerst dynamisch und ausdrucksstark spielbaren Streicher.
Wenn man Ende der 90er mit Peter Siedlaczeks Advanced-Orchestra-Streichern gearbeitet hat, war man vor allem von den Überblendmöglichkeiten der
Legato- und Tremolo-Streicher begeistert, die dort erstmals in dieser Art mit dem Gigasampler realisiert werden konnten. Allerdings ließen es die
Streicher damals bei aller neu gewonnenen Performance-Freude etwas an Weichheit und Fülle fehlen. Davon ist bei den neuen Samples der String
Essentials nichts mehr zu spüren. Die neuen Streicher (14 Violinen, 10 Violas, 8 Cellos und 6 Kontrabässe) klingen rund und organisch, um Klassen
besser. Sie müssen sich klanglich kein Stück vor der aktuellen Konkurrenz verstecken.
Insgesamt stehen 17 GB an Sample-Material zur Verfügung; bei der Aufnahme wurden drei Mikrofonpärchen an drei verschiedenen Stellen im Raum
benutzt, sodass nun Samples mit unterschiedlichem Raumanteil vorhanden sind, die sich in Kombination auch für den Surround-Sound eignen.
Controller & Artikulationen
Im Vordergrund soll neben Authentizität vor allem der Spielspass stehen. Dazu hat Peter Siedlaczek das Controller-Design in einem neuen System
angeordnet, mit dem sich die verschiedenen Artikulationen spielen lassen. Die Anzahl der einzelnen Klang-Programme ist überschaubar und reduziert
sich auf das Wesentliche: In einem Main-Setup eines Instruments sind die wichtigsten Artikulationen bereits enthalten. Die Key-Switches, die die
Artikulationen umschalten, liegen dabei immer direkt ab dem C der Oktave an, die unterhalb des tiefsten Tons eines
Instrumenten-Tonumfangs liegt. Auf dem ersten C liegt immer die Legato-Version eines Streichinstruments, auf C# die Glissando-Version, auf D Tremolo, auf den nächsten Tasten folgen
chromatisch Halbtontriller, Ganztontriller, Halbe Note, Pizzicato, Viertelnote und Achtelnote. Darüber hinaus gehören noch schnelle Läufe dazu, die
aufwärts oder abwärts gespielt werden können und sich sogar in begrenztem Rahmen in der Schnelligkeit variieren lassen.
Die Staccatos nehmen aufgrund des fünffachen automatischen Sample-Wechsels, der dem Realismus schneller Bogenwechsel geschuldet ist, eine
Sonderrolle ein und müssen extra geladen werden, wenn man nicht gleich - und das würde ich in aller Regel tun - ein Multisetup in einen Kontakt-Player
pro Streichinstrument lädt, mit dem man direkt loslegen kann und in dem alle Spielarten bereits enthalten sind.
Praxis
Die String Essentials machen auf mich vom Handling bisher den am stärksten aufgeräumten Eindruck. Obwohl alle wichtigen Parameter zur Produktion
eines realistischen Streicher-Arrangements vorhanden sind, wird man nicht von meterlangen Soundprogrammlisten erschlagen. Auf meinem G5 mit 2 GB
Arbeitsspeicher war ein flüssiges Arbeiten mit vier Instanzen des Kontakt-Players möglich. Wobei jede Instanz mit einem Multisetup für Violinen, Violas,
Celli und Kontrabässe gefüttert wurde. Dann hat man alle Artikulationen an Bord, die man braucht. Es geht bei den String Essentials nicht um den
hundertprozentigen Realismus, dem man sich durch immer noch mehr Samples nähert, sondern eben um wesentliche, essenzielle Dinge: um Legato,
Staccato, Release-Samples und Dynamik. Was an Samples eingespart wurde, z. B. bei den Glissandi oder Legati, ist durch praxistaugliche
Synthesetricks ersetzt worden und wird auch durch die Performance gedankt, die noch für andere Aufgaben übrig bleibt.
Fazit
Klanglich über jeden Zweifel erhaben sind die String-Essentials ihr Geld wert. Die vergleichbaren Konkurrenzprodukte, die sich nur auf Streicherklänge
konzentrieren, sind alle teurer und komplizierter in der Bedienung. Durch innovative Ansätze im Controller-Handling ist es gelungen, dem komplizierten
Thema Streicher-Simulation neue Impulse zu geben, die sicher schon von anderen Herstellern allzu neugierig begutachtet werden. So war es ja vor gut
zehn Jahren auch, als Peter Siedlaczek mit dem Advanced Orchestra auf den Markt kam.
Testbericht :
String Essentials & Complete Classical Collection
Testbericht Sound & Recording 6/2006
Wenn man Ende der 90er mit Peter Siedlaczeks Advanced-Orchestra-Streichern gearbeitet hat, war man vor allem von den Überblendmöglichkeiten der
Legato- und Tremolo-Streicher begeistert, die dort erstmals in dieser Art mit dem Gigasampler realisiert werden konnten. Allerdings ließen es die
Streicher damals bei aller neu gewonnenen Performance-Freude etwas an Weichheit und Fülle fehlen. Davon ist bei den neuen Samples der String
Essentials nichts mehr zu spüren. Die neuen Streicher (14 Violinen, 10 Violas, 8 Cellos und 6 Kontrabässe) klingen rund und organisch, um Klassen
besser. Sie müssen sich klanglich kein Stück vor der aktuellen Konkurrenz verstecken.
Insgesamt stehen 17 GB an Sample-Material zur Verfügung; bei der Aufnahme wurden drei Mikrofonpärchen an drei verschiedenen Stellen im Raum
benutzt, sodass nun Samples mit unterschiedlichem Raumanteil vorhanden sind, die sich in Kombination auch für den Surround-Sound eignen.
Controller & Artikulationen
Im Vordergrund soll neben Authentizität vor allem der Spielspass stehen. Dazu hat Peter Siedlaczek das Controller-Design in einem neuen System
angeordnet, mit dem sich die verschiedenen Artikulationen spielen lassen. Die Anzahl der einzelnen Klang-Programme ist überschaubar und reduziert
sich auf das Wesentliche: In einem Main-Setup eines Instruments sind die wichtigsten Artikulationen bereits enthalten. Die Key-Switches, die die
Artikulationen umschalten, liegen dabei immer direkt ab dem C der Oktave an, die unterhalb des tiefsten Tons eines
Instrumenten-Tonumfangs liegt. Auf dem ersten C liegt immer die Legato-Version eines Streichinstruments, auf C# die Glissando-Version, auf D Tremolo, auf den nächsten Tasten folgen
chromatisch Halbtontriller, Ganztontriller, Halbe Note, Pizzicato, Viertelnote und Achtelnote. Darüber hinaus gehören noch schnelle Läufe dazu, die
aufwärts oder abwärts gespielt werden können und sich sogar in begrenztem Rahmen in der Schnelligkeit variieren lassen.
Die Staccatos nehmen aufgrund des fünffachen automatischen Sample-Wechsels, der dem Realismus schneller Bogenwechsel geschuldet ist, eine
Sonderrolle ein und müssen extra geladen werden, wenn man nicht gleich - und das würde ich in aller Regel tun - ein Multisetup in einen Kontakt-Player
pro Streichinstrument lädt, mit dem man direkt loslegen kann und in dem alle Spielarten bereits enthalten sind.
Praxis
Die String Essentials machen auf mich vom Handling bisher den am stärksten aufgeräumten Eindruck. Obwohl alle wichtigen Parameter zur Produktion
eines realistischen Streicher-Arrangements vorhanden sind, wird man nicht von meterlangen Soundprogrammlisten erschlagen. Auf meinem G5 mit 2 GB
Arbeitsspeicher war ein flüssiges Arbeiten mit vier Instanzen des Kontakt-Players möglich. Wobei jede Instanz mit einem Multisetup für Violinen, Violas,
Celli und Kontrabässe gefüttert wurde. Dann hat man alle Artikulationen an Bord, die man braucht. Es geht bei den String Essentials nicht um den
hundertprozentigen Realismus, dem man sich durch immer noch mehr Samples nähert, sondern eben um wesentliche, essenzielle Dinge: um Legato,
Staccato, Release-Samples und Dynamik. Was an Samples eingespart wurde, z. B. bei den Glissandi oder Legati, ist durch praxistaugliche
Synthesetricks ersetzt worden und wird auch durch die Performance gedankt, die noch für andere Aufgaben übrig bleibt.
Fazit
Klanglich über jeden Zweifel erhaben sind die String-Essentials ihr Geld wert. Die vergleichbaren Konkurrenzprodukte, die sich nur auf Streicherklänge
konzentrieren, sind alle teurer und komplizierter in der Bedienung. Durch innovative Ansätze im Controller-Handling ist es gelungen, dem komplizierten
Thema Streicher-Simulation neue Impulse zu geben, die sicher schon von anderen Herstellern allzu neugierig begutachtet werden. So war es ja vor gut
zehn Jahren auch, als Peter Siedlaczek mit dem Advanced Orchestra auf den Markt kam.
Basics: Herr Siedlaczek ist schon ein rühriges Kerlchen - und ein erfolgreiches dazu. "Advanced Orchestra", "Classical Choir", "Orchestral Colours", "Total
Piano" oder "Smart Violins" sind allesamt State of the Art-Produktionen, wenn es um Sampling-CDs zum Thema klassische Instrumente geht. Wer die
einzeln kauft, ist mit mindestens 600 Euro dabei, hat dann aber auch sein Orchester bestens besetzt. Jetzt gibt es Peters Lebenswerk aber auch in
gesammelter Form als Plug-In (VST, DXi, RTAS) bzw. Standalone- Applikation mit Kontakt-Player. Dabei sind die vorgenannten Meisterwerke in voller
Größe auf zwei DVDs gepresst worden - also kein Best-of oder dergleichen.
Benutzeroberfläche: Der Kontakt Player ist in drei Bereiche untergliedert: im Virtual Rack können bis zu acht Instrumente auf acht MIDI-Kanäle verteilt
werden, im Instrument Header werden die Parameter wie Tune, Pan, Volume, Effekte, Output oder Hüllkurve eingestellt und Angaben wie CPU-Usage oder
MIDI-Aktivitäten verzeichnet. Hüllkurven werden aber - im Gegensatz zum Intakt-Player - keine angezeigt. Auf dem virtuellen Keyboard schließlich können
die gwählten Sounds ausprobiert werden.
Sounds: Über die muss man nun wirklich kaum noch ein Wort verlieren: alles dran, alles drin, und das in allerbester Qualität. Da die Sounds im
.NKS/.NKI - Format vorliegen, sind sie auch Kontakt-2- kompatibel.
Manual: Zwei kleine Manuals in CD-Booklet-Format - eines zur Benutzeroberfläche, das andere zu den Libraries. Letzteres ist eher als kleine
Hinweisquelle gedacht und enthält auch kein Inhaltsverzeichnis der Sounds - was bei der Menge aber auch kaum möglich wäre.
Fazit:Wer diesen Siedlaczek hat, braucht nichts anderes mehr, deckt er doch alle Bereiche akustischer klassischer Instrumente gut und vollständig ab -
und das zu einem unschlagbaren Preis.
Testbericht :
Peter Siedlaczek´s Complete Classical Collection
Testbericht PC & Musik 03/06
Basics: Herr Siedlaczek ist schon ein rühriges Kerlchen - und ein erfolgreiches dazu. "Advanced Orchestra", "Classical Choir", "Orchestral Colours", "Total
Piano" oder "Smart Violins" sind allesamt State of the Art-Produktionen, wenn es um Sampling-CDs zum Thema klassische Instrumente geht. Wer die
einzeln kauft, ist mit mindestens 600 Euro dabei, hat dann aber auch sein Orchester bestens besetzt. Jetzt gibt es Peters Lebenswerk aber auch in
gesammelter Form als Plug-In (VST, DXi, RTAS) bzw. Standalone- Applikation mit Kontakt-Player. Dabei sind die vorgenannten Meisterwerke in voller
Größe auf zwei DVDs gepresst worden - also kein Best-of oder dergleichen.
Benutzeroberfläche: Der Kontakt Player ist in drei Bereiche untergliedert: im Virtual Rack können bis zu acht Instrumente auf acht MIDI-Kanäle verteilt
werden, im Instrument Header werden die Parameter wie Tune, Pan, Volume, Effekte, Output oder Hüllkurve eingestellt und Angaben wie CPU-Usage oder
MIDI-Aktivitäten verzeichnet. Hüllkurven werden aber - im Gegensatz zum Intakt-Player - keine angezeigt. Auf dem virtuellen Keyboard schließlich können
die gwählten Sounds ausprobiert werden.
Sounds: Über die muss man nun wirklich kaum noch ein Wort verlieren: alles dran, alles drin, und das in allerbester Qualität. Da die Sounds im
.NKS/.NKI - Format vorliegen, sind sie auch Kontakt-2- kompatibel.
Manual: Zwei kleine Manuals in CD-Booklet-Format - eines zur Benutzeroberfläche, das andere zu den Libraries. Letzteres ist eher als kleine
Hinweisquelle gedacht und enthält auch kein Inhaltsverzeichnis der Sounds - was bei der Menge aber auch kaum möglich wäre.
Fazit: Wer diesen Siedlaczek hat, braucht nichts anderes mehr, deckt er doch alle Bereiche akustischer klassischer Instrumente gut und vollständig ab -
und das zu einem unschlagbaren Preis.