Die neu aufgelegte, legendäre String Essentials von Peter Siedlaczek im Kontakt Player 2 Format mit erheblich erweiterter Programmierung.
"Ich freue mich, Ihnen dieses aufwendig programmierte und trotzdem ergonomisch zu spielende, virtuelle Streichorchester präsentieren zu dürfen. Ohne die heutige Computer- und Sampler-Technologie wäre es nicht möglich gewesen dieses Projekt in dieser Form zu realisieren. In den sorgfältig programmierten Patches werden Sie viele innovative Lösungen finden, die Ihnen helfen werden, Ihre musikalischen Ziele besser und schneller zu verwirklichen. Mit diesen Patches ergibt sich ein spontaner, spielerischer und intuitiver Umgang mit dem Klangmaterial mit einheitlich programmiertem Keyswitch-System und direktem Zugriff auf alle wichtigen Artikulationen. Mit fünffachem Alternation-Switch (Staccato, Viertelnoten) und präziser Kontrolle über das dynamische Ansprechverhalten, mit Hilfe speziell dafür programmierter MIDI-Controllern. String Essentials ermöglicht es Ihnen, sich - endlich - auf das Wesentliche zu konzentrieren - Ihre Musik!
Kreativ und leicht zu handhaben. Einfach laden und spielen! Neue, hervorragend klingende Samples, in 5 unterschiedlichen Längen, mit 3 bis 4 Dynamikstufen, Läufe, sowie das natürliche Ausklingen (Release Samples) der Instrumente wurden sorgfältig in 3 Mikrofon-Plazierungen aufgenommen: Nah (close, dry), normal und weit (ambient). Sie wählen den passenden Sound für Ihre Musik - inklusive Surround!
Bei der sorgfältigen Programmierung wurden alle möglichen Stärken des Kontakt-Samplers von Native-Instruments genutzt, der weltweit zu den leistungsfähigsten Samplern gehört. Das Resultat ist ein komplexes, trotzdem aber leicht zu spielendes Instrument.
Ich bin mir sicher, dass Sie es mit viel Freude und Enthusiasmus spielen werden!"
Ihr Peter Siedlaczek
Features:
- 14 Violinen, 10 Violas, 8 Celli & 6 Kontrabässe
- Arbeitet als VST/AU-PlugIn oder Standalone
- 12 GB großartig klingendes Sample-Material in 5 Längen und 3 bis 4 Dynamikstufen
- Sofortiger Zugriff auf nahezu alle Spielweisen via Key Switches
- Schnelle und bequeme Klangfarben-Veränderung mittels Midi-Controller. (Accent, Expression, Crescendo Time, Portamento Depth/Time, Tempo, Run Shift, Release Time, Release Off, etc.)
- Release Trigger
- Surround
- Höherer Realismus mit den Run and Ornamentation Tools
- Multipler Alternation Switch (2- bis 5-fach)
SuperBundle
String Essentials 2nd Edition & Complete Classical Orchester 2nd Edition
Unsere zwei Standard Orchester Collections zum Bundlepreis!
€ 99,- gespart!
Diese beiden Libraries von Peter Siedlaczek ergänzen sich optimal und sind zusammen die ultimative Komplettlösung in dieser Preisklasse.
Mehr Infos
User InterfaceBetween The Clouds - MIDI filesSystemanforderung
Dieses Produkt wird mit dem NI Kontakt Player 2 ausgeliefert!
Minimum:
- Windows XP/ Vista, Pentium 4/ Athlon, Single 2,8 GHz, Dual Core CPU mit mehr als 1.6 GHz pro Kern
- Mac OSX 10.4 oder höher, G5 1 GHz oder Intel Core Duo1.66, 1 GB Ram
Optimal:
- Windows XP/ Vista, Pentium 4/ Athlon, Quad Core CPU mit mehr als 1.8 GHz pro Kern
- Mac OSX 10.4 oder höher, alle Intel Macs G5, 2GB Ram
Ausreichend freien Platz auf der Festplatte - abhängig von der jeweiligen Library.
Sie können diese Library mit dem kostenlosen NI Kontakt Player 4 (oder höher) betreiben, der zu allen aktuellen Betriebssystemen auf Mac & PC kompatibel ist.
Download free Kontakt Player Windows (362MB)
Download free Kontakt Player Mac INTEL (458MB)
Support-Hinweis
Native Instruments bietet Registrierungs- und Aktivierungs-Support für KONTAKT PLAYER Produkte. Der technische Support wird von den Herstellern der jeweiligen Libraries übernommen.
Produkt Aktivierung:
Zur Autorisierung / Aktivierung des Produktes benötigen Sie eine Internet Verbindung auf einem beliebigen Computer (Challenge/Response)
Beat 06/2008Sound on Sound 7/2006Sound & Recording 6/2006PC & Musik 3/2006Neben der kürzlich vorgestellten „Complete Classical Collection 2nd Edition“ bietet Best Service auch die beliebten String Essentials von Peter Siedlaczek im Kontakt-2-Player-Format an. Die hochwertige Sammlung beinhaltet insgesamt 12 GB Samplematerial, darunter 14 Violinen, 10 Violas, acht Celli und sechs Kontrabässe in verschiedenen Spielarten wie Legato, Glissando, Tremolo, Halbton- und Ganztontriller, Pizzicato sowie Staccato. Dabei liegen die Samples in fünf unterschiedlichen Längen und drei bis vier Dynamikstufen vor. Mit Release-Samples wurde der natürliche Ausklang der Instrumente festgehalten und in drei Mikrofonplatzierungen aufgenommen. So hat der Benutzer die Möglichkeit, zwischen nah, normal und weit mikrofonierten Multisamples auszuwählen. Des Weiteren ermöglichen Key-Switches den sofortigen Zugriff auf viele verschiedene Spielweisen, während sich über MIDI-Controller schnell und bequem Variationen der Klangfarbe erzeugen lassen.
Wer sich eingehend mit den Artikulationsmöglichkeiten beschäftigt, wird mit äußerst authentischen Streicher-Parts belohnt. Zwei bis fünf alternative Samples sorgen zudem bei vielen Presets dafür, dass auch Bogenauf- und –abstriche äußerst realistisch klingen, was insbesondere bei den Staccato-Streichern positiv auffällt. Ergänzt wird das Sampleangebot durch typische schnelle Läufe, die innerhalb gewisser Grenzen an das Songtempo angepasst werden können.
Fazit
Wie auch die „Complete Classical Collection 2nd Edition“ sind die String Essentials in der zweiten Auflage uneingeschränkt empfehlenswert. Die Samplebibliothek überzeugt durch einen hervorragenden Klang, eine umfangreiche Auswahl an verschiedenen Spielweisen und Artikulationen sowie eine dynamische lebendige Spielbarkeit. Bemerkenswert ist dabei, dass das virtuelle Instrument trotz aller Komplexität intuitiv spielbar ist. Insbesondere Film- und Game-Musikproduzenten werden sich zudem über die Surround-Fähigkeit der Plug-Ins freuen.
(Bewertung: sechs von sechs möglichen Punkten)
Testbericht :
String Essentials Second Edition
Beat 06/2008
Neben der kürzlich vorgestellten „Complete Classical Collection 2nd Edition“ bietet Best Service auch die beliebten String Essentials von Peter Siedlaczek im Kontakt-2-Player-Format an. Die hochwertige Sammlung beinhaltet insgesamt 12 GB Samplematerial, darunter 14 Violinen, 10 Violas, acht Celli und sechs Kontrabässe in verschiedenen Spielarten wie Legato, Glissando, Tremolo, Halbton- und Ganztontriller, Pizzicato sowie Staccato. Dabei liegen die Samples in fünf unterschiedlichen Längen und drei bis vier Dynamikstufen vor. Mit Release-Samples wurde der natürliche Ausklang der Instrumente festgehalten und in drei Mikrofonplatzierungen aufgenommen. So hat der Benutzer die Möglichkeit, zwischen nah, normal und weit mikrofonierten Multisamples auszuwählen. Des Weiteren ermöglichen Key-Switches den sofortigen Zugriff auf viele verschiedene Spielweisen, während sich über MIDI-Controller schnell und bequem Variationen der Klangfarbe erzeugen lassen.
Wer sich eingehend mit den Artikulationsmöglichkeiten beschäftigt, wird mit äußerst authentischen Streicher-Parts belohnt. Zwei bis fünf alternative Samples sorgen zudem bei vielen Presets dafür, dass auch Bogenauf- und –abstriche äußerst realistisch klingen, was insbesondere bei den Staccato-Streichern positiv auffällt. Ergänzt wird das Sampleangebot durch typische schnelle Läufe, die innerhalb gewisser Grenzen an das Songtempo angepasst werden können.
Fazit
Wie auch die „Complete Classical Collection 2nd Edition“ sind die String Essentials in der zweiten Auflage uneingeschränkt empfehlenswert. Die Samplebibliothek überzeugt durch einen hervorragenden Klang, eine umfangreiche Auswahl an verschiedenen Spielweisen und Artikulationen sowie eine dynamische lebendige Spielbarkeit. Bemerkenswert ist dabei, dass das virtuelle Instrument trotz aller Komplexität intuitiv spielbar ist. Insbesondere Film- und Game-Musikproduzenten werden sich zudem über die Surround-Fähigkeit der Plug-Ins freuen.
(Bewertung: sechs von sechs möglichen Punkten)
Peter Siedlaczek first made his mark with some fine string-orchestra samples which
found their way (uncredited) into the Roland sound library. To this day,
people tell me they still prefer these strings to any of the huge orchestral
libraries released since! The Polish maestro's new 17.5GB String Essentials
brings us a string orchestra of violins, violas, cellos and double basses.
The sections are presented separately and also blended together
into full string sections, something Mr Siedlaczek does extremely well — the
mapping is done so skilfully that it's almost impossible to hear any joins.
The samples were recorded in a Warsaw studio from three microphone positions,
not (according to the producer) to vary the amount of ambience, but to
exploit the different tone produced by close, medium, and far mic placements.
This calls into question the pleasant, brightish, one-second release tails
heard on the end of the so-called 'ambient' samples. Once the release trails
are turned off, the difference between the three mikings is pretty subtle;
the most obvious difference being that the 'normal' position has a slightly
lusher sound and wider stereo image than the 'dry' samples.
String Essentials' programs gather together a collection of playing styles
which users can select via keyswitches. Each string section plays sustains,
mono legato, tremolo and trills (all looped), three lengths of short note,
staccato, pizzicato, and fast runs. The mono legato mode is OK for slow
melodies, and its optional portamento effect introduces some tasty
Bollywood-ish upward slides, but the legato effect can't cope with fast runs.
Pitch wheel-driven glissandos (available for all sections) are difficult to
control, but capable of yielding some thoroughly mad slides. In the staccatos
program, push the mod wheel all the way up and you get an invigorating,
disco-style fast 'fall' at the end of the note.
All four sections perform fast runs in a major scale which is chromatically
shifted to fit all keys, and the violins have an extra set of 140bpm,
key-specific major runs. You can use the Kontakt instrument's tempo control
to change the speed (but not pitch) of the runs. Users get a huge amount of
control over the samples: the Kontakt instrument's knobs control expression,
crescendos, attack, and release tails level, and MIDI Continuous Controller
number 24 can be used to introduce a layer of staccato samples — very handy
for adding definition to fast lines.
These strings sound consistently good — each section has a distinct
character, and the blend of the four is very satisfying. The Polish musicians
play with an expressive, controlled vibrato, excellent tuning, and some
feeling. Although some might find the wealth of technical detail
intimidating, experienced samplists will be pleased to find such a large fund
of high-quality, musically intelligent string performances in one
ready-to-play package."
5 STARS out of 5
Review:
STRING ESSENTIALS
Sound on Sound, July 2006
"Peter
Siedlaczek first made his mark with some fine string-orchestra samples which
found their way (uncredited) into the Roland sound library. To this day,
people tell me they still prefer these strings to any of the huge orchestral
libraries released since! The Polish maestro's new 17.5GB String Essentials
brings us a string orchestra of violins, violas, cellos and double basses.
The sections are presented separately and also blended together
into full string sections, something Mr Siedlaczek does extremely well — the
mapping is done so skilfully that it's almost impossible to hear any joins.
The samples were recorded in a Warsaw studio from three microphone positions,
not (according to the producer) to vary the amount of ambience, but to
exploit the different tone produced by close, medium, and far mic placements.
This calls into question the pleasant, brightish, one-second release tails
heard on the end of the so-called 'ambient' samples. Once the release trails
are turned off, the difference between the three mikings is pretty subtle;
the most obvious difference being that the 'normal' position has a slightly
lusher sound and wider stereo image than the 'dry' samples.
String Essentials' programs gather together a collection of playing styles
which users can select via keyswitches. Each string section plays sustains,
mono legato, tremolo and trills (all looped), three lengths of short note,
staccato, pizzicato, and fast runs. The mono legato mode is OK for slow
melodies, and its optional portamento effect introduces some tasty
Bollywood-ish upward slides, but the legato effect can't cope with fast runs.
Pitch wheel-driven glissandos (available for all sections) are difficult to
control, but capable of yielding some thoroughly mad slides. In the staccatos
program, push the mod wheel all the way up and you get an invigorating,
disco-style fast 'fall' at the end of the note.
All four sections perform fast runs in a major scale which is chromatically
shifted to fit all keys, and the violins have an extra set of 140bpm,
key-specific major runs. You can use the Kontakt instrument's tempo control
to change the speed (but not pitch) of the runs. Users get a huge amount of
control over the samples: the Kontakt instrument's knobs control expression,
crescendos, attack, and release tails level, and MIDI Continuous Controller
number 24 can be used to introduce a layer of staccato samples — very handy
for adding definition to fast lines.
These strings sound consistently good — each section has a distinct
character, and the blend of the four is very satisfying. The Polish musicians
play with an expressive, controlled vibrato, excellent tuning, and some
feeling. Although some might find the wealth of technical detail
intimidating, experienced samplists will be pleased to find such a large fund
of high-quality, musically intelligent string performances in one
ready-to-play package."
5 STARS out of 5
Wenn man Ende der 90er mit Peter Siedlaczeks Advanced-Orchestra-Streichern gearbeitet hat, war man vor allem von den Überblendmöglichkeiten der
Legato- und Tremolo-Streicher begeistert, die dort erstmals in dieser Art mit dem Gigasampler realisiert werden konnten. Allerdings ließen es die
Streicher damals bei aller neu gewonnenen Performance-Freude etwas an Weichheit und Fülle fehlen. Davon ist bei den neuen Samples der String
Essentials nichts mehr zu spüren. Die neuen Streicher (14 Violinen, 10 Violas, 8 Cellos und 6 Kontrabässe) klingen rund und organisch, um Klassen
besser. Sie müssen sich klanglich kein Stück vor der aktuellen Konkurrenz verstecken.
Insgesamt stehen 17 GB an Sample-Material zur Verfügung; bei der Aufnahme wurden drei Mikrofonpärchen an drei verschiedenen Stellen im Raum
benutzt, sodass nun Samples mit unterschiedlichem Raumanteil vorhanden sind, die sich in Kombination auch für den Surround-Sound eignen.
Controller & Artikulationen
Im Vordergrund soll neben Authentizität vor allem der Spielspass stehen. Dazu hat Peter Siedlaczek das Controller-Design in einem neuen System
angeordnet, mit dem sich die verschiedenen Artikulationen spielen lassen. Die Anzahl der einzelnen Klang-Programme ist überschaubar und reduziert
sich auf das Wesentliche: In einem Main-Setup eines Instruments sind die wichtigsten Artikulationen bereits enthalten. Die Key-Switches, die die
Artikulationen umschalten, liegen dabei immer direkt ab dem C der Oktave an, die unterhalb des tiefsten Tons eines
Instrumenten-Tonumfangs liegt. Auf dem ersten C liegt immer die Legato-Version eines Streichinstruments, auf C# die Glissando-Version, auf D Tremolo, auf den nächsten Tasten folgen
chromatisch Halbtontriller, Ganztontriller, Halbe Note, Pizzicato, Viertelnote und Achtelnote. Darüber hinaus gehören noch schnelle Läufe dazu, die
aufwärts oder abwärts gespielt werden können und sich sogar in begrenztem Rahmen in der Schnelligkeit variieren lassen.
Die Staccatos nehmen aufgrund des fünffachen automatischen Sample-Wechsels, der dem Realismus schneller Bogenwechsel geschuldet ist, eine
Sonderrolle ein und müssen extra geladen werden, wenn man nicht gleich - und das würde ich in aller Regel tun - ein Multisetup in einen Kontakt-Player
pro Streichinstrument lädt, mit dem man direkt loslegen kann und in dem alle Spielarten bereits enthalten sind.
Praxis
Die String Essentials machen auf mich vom Handling bisher den am stärksten aufgeräumten Eindruck. Obwohl alle wichtigen Parameter zur Produktion
eines realistischen Streicher-Arrangements vorhanden sind, wird man nicht von meterlangen Soundprogrammlisten erschlagen. Auf meinem G5 mit 2 GB
Arbeitsspeicher war ein flüssiges Arbeiten mit vier Instanzen des Kontakt-Players möglich. Wobei jede Instanz mit einem Multisetup für Violinen, Violas,
Celli und Kontrabässe gefüttert wurde. Dann hat man alle Artikulationen an Bord, die man braucht. Es geht bei den String Essentials nicht um den
hundertprozentigen Realismus, dem man sich durch immer noch mehr Samples nähert, sondern eben um wesentliche, essenzielle Dinge: um Legato,
Staccato, Release-Samples und Dynamik. Was an Samples eingespart wurde, z. B. bei den Glissandi oder Legati, ist durch praxistaugliche
Synthesetricks ersetzt worden und wird auch durch die Performance gedankt, die noch für andere Aufgaben übrig bleibt.
Fazit
Klanglich über jeden Zweifel erhaben sind die String-Essentials ihr Geld wert. Die vergleichbaren Konkurrenzprodukte, die sich nur auf Streicherklänge
konzentrieren, sind alle teurer und komplizierter in der Bedienung. Durch innovative Ansätze im Controller-Handling ist es gelungen, dem komplizierten
Thema Streicher-Simulation neue Impulse zu geben, die sicher schon von anderen Herstellern allzu neugierig begutachtet werden. So war es ja vor gut
zehn Jahren auch, als Peter Siedlaczek mit dem Advanced Orchestra auf den Markt kam.
Testbericht :
String Essentials & Complete Classical Collection
Testbericht Sound & Recording 6/2006
Wenn man Ende der 90er mit Peter Siedlaczeks Advanced-Orchestra-Streichern gearbeitet hat, war man vor allem von den Überblendmöglichkeiten der
Legato- und Tremolo-Streicher begeistert, die dort erstmals in dieser Art mit dem Gigasampler realisiert werden konnten. Allerdings ließen es die
Streicher damals bei aller neu gewonnenen Performance-Freude etwas an Weichheit und Fülle fehlen. Davon ist bei den neuen Samples der String
Essentials nichts mehr zu spüren. Die neuen Streicher (14 Violinen, 10 Violas, 8 Cellos und 6 Kontrabässe) klingen rund und organisch, um Klassen
besser. Sie müssen sich klanglich kein Stück vor der aktuellen Konkurrenz verstecken.
Insgesamt stehen 17 GB an Sample-Material zur Verfügung; bei der Aufnahme wurden drei Mikrofonpärchen an drei verschiedenen Stellen im Raum
benutzt, sodass nun Samples mit unterschiedlichem Raumanteil vorhanden sind, die sich in Kombination auch für den Surround-Sound eignen.
Controller & Artikulationen
Im Vordergrund soll neben Authentizität vor allem der Spielspass stehen. Dazu hat Peter Siedlaczek das Controller-Design in einem neuen System
angeordnet, mit dem sich die verschiedenen Artikulationen spielen lassen. Die Anzahl der einzelnen Klang-Programme ist überschaubar und reduziert
sich auf das Wesentliche: In einem Main-Setup eines Instruments sind die wichtigsten Artikulationen bereits enthalten. Die Key-Switches, die die
Artikulationen umschalten, liegen dabei immer direkt ab dem C der Oktave an, die unterhalb des tiefsten Tons eines
Instrumenten-Tonumfangs liegt. Auf dem ersten C liegt immer die Legato-Version eines Streichinstruments, auf C# die Glissando-Version, auf D Tremolo, auf den nächsten Tasten folgen
chromatisch Halbtontriller, Ganztontriller, Halbe Note, Pizzicato, Viertelnote und Achtelnote. Darüber hinaus gehören noch schnelle Läufe dazu, die
aufwärts oder abwärts gespielt werden können und sich sogar in begrenztem Rahmen in der Schnelligkeit variieren lassen.
Die Staccatos nehmen aufgrund des fünffachen automatischen Sample-Wechsels, der dem Realismus schneller Bogenwechsel geschuldet ist, eine
Sonderrolle ein und müssen extra geladen werden, wenn man nicht gleich - und das würde ich in aller Regel tun - ein Multisetup in einen Kontakt-Player
pro Streichinstrument lädt, mit dem man direkt loslegen kann und in dem alle Spielarten bereits enthalten sind.
Praxis
Die String Essentials machen auf mich vom Handling bisher den am stärksten aufgeräumten Eindruck. Obwohl alle wichtigen Parameter zur Produktion
eines realistischen Streicher-Arrangements vorhanden sind, wird man nicht von meterlangen Soundprogrammlisten erschlagen. Auf meinem G5 mit 2 GB
Arbeitsspeicher war ein flüssiges Arbeiten mit vier Instanzen des Kontakt-Players möglich. Wobei jede Instanz mit einem Multisetup für Violinen, Violas,
Celli und Kontrabässe gefüttert wurde. Dann hat man alle Artikulationen an Bord, die man braucht. Es geht bei den String Essentials nicht um den
hundertprozentigen Realismus, dem man sich durch immer noch mehr Samples nähert, sondern eben um wesentliche, essenzielle Dinge: um Legato,
Staccato, Release-Samples und Dynamik. Was an Samples eingespart wurde, z. B. bei den Glissandi oder Legati, ist durch praxistaugliche
Synthesetricks ersetzt worden und wird auch durch die Performance gedankt, die noch für andere Aufgaben übrig bleibt.
Fazit
Klanglich über jeden Zweifel erhaben sind die String-Essentials ihr Geld wert. Die vergleichbaren Konkurrenzprodukte, die sich nur auf Streicherklänge
konzentrieren, sind alle teurer und komplizierter in der Bedienung. Durch innovative Ansätze im Controller-Handling ist es gelungen, dem komplizierten
Thema Streicher-Simulation neue Impulse zu geben, die sicher schon von anderen Herstellern allzu neugierig begutachtet werden. So war es ja vor gut
zehn Jahren auch, als Peter Siedlaczek mit dem Advanced Orchestra auf den Markt kam.
Basics: Über die Verdienste von Peter Siedlaczek in Bezug auf die klassisch- akustischen Instrumente und deren Reproduktion habe ich mich ja schon zu
Beginn dieser Rubrik ausgelassen. Aber während die Complete Classical Collection ein orchestraler Rundumschlag ist, beschäftigen sich die String
Essentials ausschließlich mit den Saiteninstrumenten und liefert da auf drei DVDs mit 17 GB eine der ausführlichsten und aufwendigsten Produktionen zu
diesem Thema ab.
Benutzeroberfläche: Eingebunden werden die Samples - wie auch in der Classical Collection - in den Kontakt Player von Native Instruments, ein extra
Sampler wie etwa Gigastudio oder Halion ist nicht erforderlich.
Sounds: 14 Violinen, 10 Violas, 8 Celli und 6 Kontrabässe, aufgenommen in allen nur denkbaren Kombinationen und Klangfarben, jeweils 3-4
Dynamikstufen, 5 unterschiedlichen Längen und 3 Mikrofonplatzierungen (nah, normal und weit) - damit lassen sich dann auch sehr gut
Surround-Mischungen anfertigen. Aufgenommen wurde das Material in Polen mit dem Symphonic Lab. Orchestra Warschau.
Manual: Ausführlich mit Quick Reference Tabellen, damit lässt sich gut arbeiten.
Fazit: Zusammen mit den Garritan Orchestra Strings, den Orchestral Strings aus der Vienna-Serie und den (schon etwas älteren) Virtuoso Strings ist das
hier die wohl umfangreichste und sorgfältigste Streichersammlung. Da der Player gleich mitgeliefert wird, ist sie vielseitig und problemlos einsetzbar. Da ihr
Preis auch noch ein ganzes Stück unter dem der Konkurrenzprodukten liegt, bekommen die String Essentials die uneingeschränkte PC &
Musik-Empfehlung.
Testbericht :
Peter Siedlaczek´s String Essentials
Testbericht PC & Musik 03/06
Basics: Über die Verdienste von Peter Siedlaczek in Bezug auf die klassisch- akustischen Instrumente und deren Reproduktion habe ich mich ja schon zu
Beginn dieser Rubrik ausgelassen. Aber während die Complete Classical Collection ein orchestraler Rundumschlag ist, beschäftigen sich die String
Essentials ausschließlich mit den Saiteninstrumenten und liefert da auf drei DVDs mit 17 GB eine der ausführlichsten und aufwendigsten Produktionen zu
diesem Thema ab.
Benutzeroberfläche: Eingebunden werden die Samples - wie auch in der Classical Collection - in den Kontakt Player von Native Instruments, ein extra
Sampler wie etwa Gigastudio oder Halion ist nicht erforderlich.
Sounds: 14 Violinen, 10 Violas, 8 Celli und 6 Kontrabässe, aufgenommen in allen nur denkbaren Kombinationen und Klangfarben, jeweils 3-4
Dynamikstufen, 5 unterschiedlichen Längen und 3 Mikrofonplatzierungen (nah, normal und weit) - damit lassen sich dann auch sehr gut
Surround-Mischungen anfertigen. Aufgenommen wurde das Material in Polen mit dem Symphonic Lab. Orchestra Warschau.
Manual: Ausführlich mit Quick Reference Tabellen, damit lässt sich gut arbeiten.
Fazit: Zusammen mit den Garritan Orchestra Strings, den Orchestral Strings aus der Vienna-Serie und den (schon etwas älteren) Virtuoso Strings ist das
hier die wohl umfangreichste und sorgfältigste Streichersammlung. Da der Player gleich mitgeliefert wird, ist sie vielseitig und problemlos einsetzbar. Da ihr
Preis auch noch ein ganzes Stück unter dem der Konkurrenzprodukten liegt, bekommen die String Essentials die uneingeschränkte PC &
Musik-Empfehlung.