

- Sopran-Ensemble
- Alt-Ensemble
- Tenor-Ensemble
- Bass-Ensemble
Die menschliche Stimme ist das älteste und ausdrucksstärkste Instrument überhaupt. Nachdem die virtuelle Orchestermusikproduktion in den letzten Jahren durch die Vienna Symphonic Library neu definiert wurde, betritt das Team mit dieser beeindruckenden Collection an Stimmen neues Terrain.
Die Umsetzung dieser Vienna Instruments-Collection erforderte eine größere Kraftanstrengung als andere Produkte, da hier die Anforderungen an eine gleichbleibende, perfekte Tongebung und Intonation mit den physischen Möglichkeiten des menschlichen Körpers am unmittelbarsten verbunden sind. Jede einzelne Stimme des Vienna Choir wurde speziell für die Aufnahmen in der Silent Stage aus Sängerinnen und Sängern der besten österreichischen Chöre ausgewählt, um ein möglichst homogenes Klangbild zu erreichen. In hunderten Aufnahmestunden wurde nicht nur ein Höchstmaß an Perfektion erreicht, in jedem Ton und Intervall spiegelt sich auch der Enthusiasmus und die Leidenschaft dieser herausragenden Vokalisten wider.
Der Vienna Choir deckt alle Register der menschlichen Stimme ab. Die einzelnen Ensembles aus Sopran-, Alt-, Tenor- und Bass-Stimmen werden jede Musikproduktion, insbesondere orchestrale Arrangements, um eine zusätzliche Dimension erweitern und ihnen den gewissen „human touch“ verleihen.
Alle Artikulationen auf „A“ sind Teil der Standard Library, Artikulationen auf „U“ Teil der Extended Library.
- Vokale „A“ und „U“ als Staccatos, Sustains und Legato Performances, in 4 Dynamikstufen
- Staccato Repititionen der Silben „ta“, „pa“, „ra“, „sa“, sowie „tu“, „pu“, „ru“, „su“
- Sforzatos, Crescendos und Diminuendos (2, 3, und 4 Sekunden)
- Legato Performances
- Legato Glissando Performances
- Halbton- und Ganzton-Triller Performances
- Intervall Cluster Performances (3-Ton-Cluster – nur „A“ )
- „Creepy“ (gruselige) Töne und Atemgeräusche
- Die meisten Artikulationen liegen in einer „regular“ und einer „espressivo“ Variante vor.
Systemvoraussetzungen
- Bitte beachten Sie, dass die "Extended Library" eine Erweiterung mit mehr Instrumenten und erheblich erweitertem Sample-Content ist. Sie ist nur aktivierbar, wenn man bereits die "Standard Library" (Virtual instrument incl. Player) besitzt!
"Standard Library" plus "Extended Library Upgrade" ergeben die "Full Version"
PC
- Intel/AMD mit Windows XP/VISTA/7 32Bit und 64Bit Versionen (Core 2 Duo/i7/Xeon empfohlen)
Apple
- Intel Core 2 Duo/Xeon-Prozessor mit Mac OS X 10.5.7 oder höher (Vienna Instruments 4 funktioniert auch auf PPC Macs, diese werden aber nicht aktiv unterstützt.)
für alle
- 1 GB RAM (2 GB oder mehr empfohlen)
- Schnelles separates Festplattenlaufwerk mit freiem Speicherplatz entsprechend der Library
- ViennaKey (Vienna Symphonic Library USB Kopierschutz-Stecker oder anderer Syncrosoft eLicenser)
- DVD-Laufwerk zur Installation
- Vienna Ensemble 2.0 Host-Software oder
- VST (OS X, Win XP), AU (Mac) oder RTAS (Mac) kompatibles Host-Programm (läuft auch stand-alone)
- aktuelles eLicenser Control Center (es wird empfohlen, die aktuelle Version von www.elicenser.net herunterzuladen und zu installieren)
- 88 Tasten Master-Keyboard (empfohlen)
Produkt Aktivierung:
Vienna Instruments benötigen einen ViennaKey!
Der USB-Dongle von eLicenser (vormals Syncrosoft, kompatibel z.B. zu Steinberg, Arturia etc.) ist nicht in der Packung der Vienna Instruments enthalten, sondern muss separat erworben werden. Sie müssen also zumindest einen ViennaKey gemeinsam mit Ihrer ersten Collection bestellen. Er wird automatisch mit dem ersten Instrument in den Warekorb gelegt, kann aber wieder gelöscht werden, falls Sie ihn nicht benötigen. Besteller des gesamten SYMPHONIC CUBE erhalten einen ViennaKey gratis (erscheint nicht im Warenkorb). Jeder ViennaKey kann bis zu 100 Produktlizenzen speichern.
Ausserdem benötigen Sie eine Internetverbindung auf einem beliebigen Computer, um einen ViennaKey zu autorisieren.
Test Amazona.de Oktober 2010Test Bonedo Juli 2010Test Apfelwahn Music - Reaktionstipp - 
Auszug:
Fazit
Vienna Instruments hat mit dem VIENNA CHOIR alles richtig gemacht. Der Einsatzbereich für dieses Instrument ist sehr ausgewogen. Sowohl im Hintergrund als auch direkt und SOLO im Vordergrund hören sich die Stimmen sehr authentisch an. Ein dezenter Hall über den Mix, und man denkt, dass man eine Gruppe Menschen vor sich hat. Dass ein sehr schmaler Grat zwischen einem gesampelten Chor und einem spielbaren gesampelten Chor besteht, ist wohl jedem professionellen Musiker klar, und genau das ist es, was mgesetzt haben. Die Wechsel zwischen den Artikulationen, den Lautstärken und der Dynamik sind durch die vielfältigen Steuerungsmöglichkeiten nahezu unhörbar. Also wer sich mal anhören möchte, wie dieser Chor klingt, der findet natürlich wie immer zahlreiche hervorragende Soundbeispiele auf der VI Website.
Plus
•sehr gute klingende Stimmen
•umfangreiche Artikulationen
•einfache Bedienung (Vienna Instrument)
•zahlreiche Modulationsmöglichkeiten
Minus
•-
ganzer Test

4 Sterne!
Fazit
Das Instrument Vienna Choir, also Sample-Library und der Player Vienna Instruments, hat während der Testphase tadellos bei mir gearbeitet. Ich habe Vienna Instruments zum Teil standalone, aber größtenteils als AU-Instrument in Logic Studio 9 eingesetzt. Der Sample-Player selbst benötigte erfreulich wenig Rechenleistung und lud die Samples zügig. Auch bei der Arbeit mit fünf und mehr Instanzen gleichzeitig gab es keine Schwierigkeiten.
Der Klang ist tontechnisch einwandfrei und sehr puristisch. Den großen Kathedralen-Hall und ähnliche Dickmacher muss der Nutzer selbst hinzufügen. Dafür bietet VSL selbst mit Vienna Ensemble, dem Host für Vienna Instruments, und Vienna MIR, dem Mixing-Konzept, reichlich Möglichkeiten.
Es bleibt letztlich nur die Frage zu beantworten, ob man perfekt gesampelte «A»- und «U»-Chöre braucht: Jeder sicherlich nicht, manche schon. Aus meiner Sicht richtet sich die Library einerseits an Klassik-Arrangeure/Komponisten, andererseits aber auch an Komponisten von Filmmusik. Wie ich von einem Kollegen erfuhr, gibt es aber auch Metal-Bands, die sakrale Chorgesänge lieben und sich für dieses Produkt begeistern können.
Trotzdem ist eine Library eines solchen Chores ein Nischenprodukt. Selbst in der Filmmusik kommt ein klassischer Chor nicht täglich dran. Viele Menschen assoziieren solche Gesänge mit Kirche und einer gewissen Feierlichkeit. Das unterscheidet Vienna Choir nach meiner Meinung von den meisten anderen VSL-Instrumenten. Hochwertige Streicher und Bläser werden eigentlich ständig benötigt, Chöre nur in Spezialfällen. Wenn man einen dieser Fälle hat, sind die knapp 900 Euro in den Vienna Choir gut investiert.
Letztlich komplettiert der Chor das VSL-Instrumentarium, dass dem klassisch orientierten Arrangeur/Komponisten von den Wienern angeboten wird. Zu einem großen Orchester gehört eben auch ein ebensolcher Chor. Unter diesem Aspekt werden sicherlich auch nicht wenige VSL-Fans zugreifen.
ganzer Test

Fazit:
Das gefällt mir
Pro Vokal werden hier sehr viele Artikulationen geboten. Bei den Staccato Patches gibt es bis zu 9 (!) Alternate Samples pro Ton. Damit kommt kein Maschinengewehrfeeling auf. Mit den Triller-, Legato- und Glissando-Performances lassen sich Phrasen sehr realistisch gestalten. Die Möglichkeiten des Players sind hervorragend geeignet um zwischen den verschiedenen Patches zu überblenden. Die Übergänge sind sehr homogen und es gibt keine hörbaren Sprünge, wenn man chromatisch alle Töne durchhört. Technisch ist das ganze hervorragend umgesetzt. Es wurden alle Register einzeln aufgenommen und durch die Aufnahmen in der Silent Stage liegt eine gleichbleibend hohe Qualität an trockenen Samples zur Verfügung. Die Homogenität ist perfekt. Selten wurde der Wunsch „Gib mir ein A!“ so konsequent erfüllt wie beim Vienna Choir. Wer pro Vokal eine so hohe Anzahl an Artikulationen benötigt, findet diese meiner Meinung nach konkurrenzlos im Vienna Choir. Damit spielt VSL erneut in der Oberliga mit und ich sehe ihn eher als einen Spezialist für den gezielten Einsatz als einen Allround Chor für „mal eben so“. Daher sollte man meiner Meinung nach das Geld für die Extended Edition und (ich prophezeie einfach mal) den hoffentlich kommenden Vienna Choir II mit einplanen ...
ganzer Test