Im Gegensatz zur Querflöte („flauto traverso”) ist die Blockflöte („flauto dolce“) sowohl in ihrer Dynamik als auch in ihrem Tonumfang eingeschränkt, was im 18. Jahrhundert dazu führte, dass Blockflöten im Orchester durch die moderneren Querflöten ersetzt wurden. Allerdings war die Blockflöte vom Mittelalter bis zur Renaissance überaus beliebt, und in der Barockzeit haben selbst namhafte Komponisten wie Telemann, Bach, Händel oder Vivaldi Stücke für das Instrument komponiert.
Die nicht sehr stark ausgeprägten, vornehmlich ungeradzahligen Obertöne verleihen den Blockflöten eine sehr weiche und dunkle Klangfarbe. Durch ihre weite Verbreitung in der Musikpädagogik wird die Blockflöte heute oft zu unrecht als Spielzeuginstrument für Kinder oder Amateur-Musiker abqualifiziert, zeitgenössische Komponisten (von Luciano Berio oder Mauricio Kagel bis hin zu Keith Jarret) haben das Klangspektrum der Blockflöte jedoch in anspruchsvollen und virtuosen Stücken stark erweitert. Darüber hinaus werden Blockflöten als Solo-Instrumente auch gerne in Filmmusiken eingesetzt, um dem Orchesterklang eine exotische Klangfarbe zu verleihen und Assoziationen zu mittelalterlichen oder fernöstlichen Welten hervorzurufen. Alle vier Blockflöten der Instrument Collection Recorders wurden von Leopold Eibl eingespielt, der als Blockflöten- und Querflötenvirtuose solistisch sowie in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen im In- und Ausland auftritt.
Instrumente
- Sopran-Blockflöte
- Alt-Blockflöte
- Tenor-Blockflöte
- Großbass-Blockflöte
Artikulationen
- Performances:
- Intervall-Performances: Legato (mit und ohne Vibrato)
- Repetition-Performances in Legato und Staccato
- Performance-Triller
- Einzelnoten:
- Kurze Noten (Staccato)
- Lange Noten (Sustains), mit und ohne Vibrato, normal und marcato
- Dynamik: Crescendo & Diminuendo in verschiedenen Notenlängen
Systemvoraussetzungen
Der Erwerb einer VSL-Library berechtigt Sie auch zum Gratis-Download des Software-Players Vienna Instruments, der die Mixing- und Host-Software Vienna Ensemble enthält.
• PC Windows 7 (neuestes Service Pack, 32/64-bit), Intel Core 2 Duo oder AMD Athlon 64 X2
• Mac OS X 10.6 (neuestes Update), Intel Core 2 Duo
• 2 GB RAM (4 GB empfohlen)
• ViennaKey (Vienna Symphonic Library USB Key) oder anderen USB eLicenser (z.B. von Steinberg oder Arturia)
• eLicenser Control Center Software (die neueste Version finden Sie unter www.eLicenser.net)
• freien Festplattenplatz entsprechend folgender Speicherplatz Bedarf Tabelle
Andere Konfiguration sind möglich, werden aber nicht aktiv unterstützt.
EMPFOHLEN
• PC Windows 7 (neuestes Service Pack, 64-bit), Intel i5/i7/Xeon
• Mac OS X 10.7 (neuestes Update), i5/i7/Xeon
• Schnelle, separate Festplatte (7200 rpm oder schneller)
• AU/VST/AAX Native/RTAS kompatiblen Host (funktioniert auch stand-alone)
• RTAS Version benötigt Pro Tools 7.3 oder höher
• 88 Tasten Master Keyboard
System FAQsProdukt Aktivierung:
Vienna Instruments benötigen einen ViennaKey!
Der USB-Dongle von eLicenser (vormals Syncrosoft, kompatibel z.B. zu Steinberg, Arturia etc.) ist nicht in der Packung der Vienna Instruments enthalten, sondern muss separat erworben werden. Sie müssen also zumindest einen ViennaKey gemeinsam mit Ihrer ersten Collection bestellen. Er wird automatisch mit dem ersten Instrument in den Warekorb gelegt, kann aber wieder gelöscht werden, falls Sie ihn nicht benötigen. Besteller des gesamten SYMPHONIC CUBE erhalten einen ViennaKey gratis (erscheint nicht im Warenkorb). Jeder ViennaKey kann bis zu 100 Produktlizenzen speichern.
Ausserdem benötigen Sie eine Internetverbindung auf einem beliebigen Computer, um einen ViennaKey zu autorisieren.
Q. Wie kann man im Vienna Instruments Player ein Matrix-Template erstellen?
A: Hier gibt es ein hilfreiches Tutorial auf www.soniccontrol.tv (Englisch)
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