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Pianoteq Concert Harp
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Physikalisches Modell einer Konzertharfe von Salvi

Mit der Concert Harp veröffentlicht Modartt ein neues Pianoteq-AddOn, dessen physikalisches Modell einer Konzertharfe des renommierten italienischen Herstellers Salvi nachempfunden ist.

Die Konzertharfe verfügt über 47 Saiten an der Resonanzdecke und wird mit den Fingerspitzen der ersten vier Finger beider Hände gepielt. Da die Saiten während des Spiels nicht von alleine abgedämpft werden - wie es etwa bei einem Piano der Fall ist, sobald man eine Taste loslässt - hat die Harfe einen sehr speziellen, offenen und magischen Klang, der von Pianoteqs Physical Modelling Engine mit erstaunlicher Authentizität eingefangen wird. Natürlich sind auch die beliebten Glissandi sowie Flageoletttöne mit viel Liebe zum Detail in Pianoteq Concert Harp spielbar.

Das virtuelle Instrument bietet neben einem für Pianisten intuitiv spielbaren chromatischen Modus erstmals einen diatonischen Modus, der ein einzigartiges Spielerlebnis näher am Originalinstrument ermöglicht: Mit Hilfe von sieben Pedalen ist eine Umstimmung der Saiten und damit das authentische Spielen in allen Tonarten möglich.

Harp Image

Kurzgeschichte der Harfe

Erste Formen der Harfe waren bereits 3500 Jahre vor Christi Geburt in Gebrauch. Die Pedalharfe wurde um 1700 konstruiert und von S. Erard 1810 zur Doppelpedalharfe weiterentwickelt. Diese ist auch heute noch der Standard für Konzertharfen und lässt sich durch ihre Pedalmechanik in allen Tonarten spielen. Besonders beliebt war die Harfe im 18. Jahrhundert: Viele Barock- und Klassikkomponisten, u.a. Händel und Mozart, schrieben Stücke für Harfe. Später wurde das Instrument vermehrt in Opern von Puccini und sinfonischer Musik und Ballettstücken von Liszt, Berlioz, Massenet, Debussy, Tschaikowski und Wagner eingesetzt. In der modernen populären Musik ist die Harfe etwa im Beatles-Song "She's Leaving Home" oder in Chers "Dark Lady" zu hören. Ebenfalls legendär: In den klassisch-komödiantischen Filmen der Marx Brüder in den 20-40er Jahren begleitete Harpo Marx ganze Filmszenen mit seinem autodidaktisch erlernten Spiel auf der Harfe.

Diese Erweiterung setzt eine installierte Pianoteq Version voraus.

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